· 

Nutzungskonflikte im Wald beilegen

Für eine harmonische Koexistenz

Als Partner im Projekt „WaldWegweiser“  möchten wir an dieser Stelle noch ein paar weitere Informationen dazu geben. Das Projekt ist ein Beitrag des Deutschen Wanderverbands zur harmonischen Koexistenz der Waldfunktionen Erholung, Forstwirtschaft und dem Schutz sensibler Ökosysteme.


In Kooperation mit ausgewählten Modellregionen werden universelle Lösungen entwickelt und erprobt. Im Fokus steht die
wichtige Besucherlenkung im Wald. Diese soll anhand digitaler Daten – u. a. bei OpenStreetMap (OSM) optimiert werden, damit jede der drei Waldfunktionen zu ihrem Recht kommt.

 

Aus 14 Bewerbungen ausgewählt

 

So werden Tourentipps auf Portalen wie komoot und Outdooractive –in den Modellregionen betrachtet und ausgewertet.


Unter vierzehn Bewerbungen wählte das Projektteam in Abstimmung mit dem Förderer drei Modellregionen aus: Den Gehn und das Westliche Wiehengebirge in Niedersachsen, das Selketal im Naturpark Harz in Sachsen-Anhalt sowie den Rohrhardsberg im Hochschwarzwald in Baden-Württemberg. Damit werden sowohl Stadt-Umland-Beziehungen, touristisch stark frequentierte Gebiete sowie Flächen mit besonderem Schutzstatus wie auch verschiedene Waldbesitzstrukturen im Projekt gut abgebildet.

 

Nächster Meilenstein

 

In allen Modellregionen unterstützen die regionalen DWV-Mitgliedsorganisationen Wiehengebirgsverband Weser-Ems, Harzklub und Schwarzwaldverein das Projekt.

 

„Nach den gefundenen Modellregionen kann das Projekt jetzt mit dem nächsten Meilenstein durchstarten, dem Besuch der Modellregionen.“, erklärt Projektleiter Erik Neumeyer vom Deutschen Wanderverband.

 

Er wird von Hanne Hermann und Michael Neugaertner unterstützt. Das Projektteam war im Dezember 2023 bereits im Gehn und Westlichen Wiehengebirge sowie im Selketal.

 

Verbesserung von Kommunikationsprozessen

 

Im Januar 2024 fährt es in den Schwarzwald. „Der Austausch vor Ort mit den Beteiligten ist sehr wichtig, um mit der Forschungsarbeit zügig voran zu kommen“, erklärt Neumeyer. „Das Projekt trägt auch zur Verbesserung von
Kommunikationsprozessen bei und zur Bildung von starken und handlungsfähigen Netzwerken. Wir werden viele Akteure in den Informationsfluss miteinbinden, nicht nur die in den Modellregionen.“

 

Das DWV-Projekt „Open Data und digitale Lenkung für Besucher*innen – Handlungsbedarf, Regelungsmöglichkeiten & Kommunikation im Wald, kurz: WaldWegweiser“ wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) gefördert.

 

Ende für 2025 geplant

 

Darüber hinaus ist das Projekt dem Handlungsfeld „Wald und Gesellschaft“ der Charta für Holz 2.0 zugeordnet. Für August 2025 ist die Fertigstellung geplant.


Weitere Informationen finden Sie auf unsrer Internetseite unter „Projekt WaldWegweiser“
https://www.wanderverband.de/projekt-waldwegweiser

Kommentar schreiben

Kommentare: 0